Soft Power Laser

Das Wort „Laser“ kommt aus dem Englischen: Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation, was soviel bedeutet wie:

Lichtverstärkung durch stimulierte Aussendung von Strahlung.

 

Der in meiner Ordination verwendete Laser ist ein Gallium-Arsenid Dioden- Laser mit einer Wellenlänge von 810 nm (infrarot = unsichtbar), Ausgangsleistung bis 450 mW.

Durch die hohe Strahlenbündelung des Laserlichtes reichen relativ kurze Behandlungszeiten aus, um gute Erfolge zu erzielen. Die Häufigkeit und Anzahl der Wiederholungen sowie die erforderliche Energie werden unter Berücksichtigung der Diagnose individuell festgesetzt.

 

Im bestrahlten Gewebe ergeben sich folgende Effekte:

Steigerung der Kollagenfasersynthese, Neovaskularisation der Lymph- und Blutgefäße sowie Vasodilation (bewirkt verbesserte Durchblutung und Ödemresorption), vermehrte Granulationsbildung (dadurch beschleunigte Wundheilung).

Weiters wird die Immunabwehr lokal verbessert.

Über verschiedenste Mechanismen kommt es zusätzlich zu einem deutlichen analgetischen Effekt, also zu spürbarer Linderung von Schmerzen.

 

Ein wichtiges Einsatzgebiet des Lasers sind Neuraltherapie und Akupunktur:

Dem Nachteil der längeren Behandlungsdauer steht der Vorteil des Vermeidens von Stichen und damit der absoluten Schmerzfreiheit der Behandlung gegenüber. Auch Patienten mit Nadelangst wird damit der Zugang zur Neuraltherapie eröffnet!

Die Laser-Therapie ist praktisch nebenwirkungsfrei, eine mögliche „Erstverschlimmerung“ entspricht dem „in-Gang-Kommen“ der Heilung.

 

Bestimmte Vorsichtsmaßnahmen müssen eingehalten werden:

Bei der Behandlung sollte eine entsprechende Schutzbrille getragen werden und selbst dann : NIE direkt in das Laserlicht schauen! Im Laserbereich sollten sich keine reflektierenden Gegenstände befinden (Schmuck usw.). Schwangere Frauen dürfen nicht mit Lasertherapie behandelt werden. Das Bestrahlen der Schilddrüse und Laserstrahlen auf Tumoren verbieten sich ebenso wie das Therapieren von Patienten mit Herzrhythmusstörungen und/oder Schrittmacher.

 

Einsatzgebiete:

  • Neural- und Schmerztherapie
  • Entstören von Narben
  • Tennisellbogen
  • Trigger-Punkte bei Muskelschmerzen
  • Arthrose
  • chron. Entzündungen (z.B. Nasennebenhöhlen)
  • Tinnitus

 

 

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